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Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Freitag: 13 – 18h
Samstag: 11 – 17h
Sonntag: 13 – 17h

23. März bis 27. April 2014

CV / Text

Svaton wurde 1963 in Prag geboren. Aufgewachsen ist er in der Region Basel, wo er heute auch lebt und arbeitet. Nach einer Lehre und der Matura besuchte er den Vorkurs A der Schule für Gestaltung in Basel. Anschliessend absolviert er ein Studium zum Industriedesigner an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Designer entschied er sich für die Malerei, der er sich seit 2012 ausschliesslich widmet.

 

Svatons Malerei ist ungegenständlich. Er versucht auch bewusst, jegliche Erinnerung an Gegenständliches zu vermeiden. Daher auch keine Bildtitel, die beim Betrachter Assoziationen evozieren könnten. Dennoch meint man in manchen seiner Bilder Landschaften wahrzunehmen. Das mag daran liegen, dass etliche seiner Kompositionen horizontale Strukturen zeigen, welche Erinnerungen an Landschaften wachzurufen vermögen.

Svaton selbst malt losgelöst von bewussten optischen Zielen. Gleichwohl sind seine Bilder keine Zufallsprodukte. Sie entstehen im spannungsvollen Dialog zwischen bewusster und intuitiver Komposition. Intervalle von meditativer Ruhe und aktivem Malen lösen sich ab.

Svaton erreicht in seinen Bildern Verdichtungen mittels farblicher und formaler Überlagerungen. Prägnante fast klar umrissene Flächen stehen verschwommenen eher chaotisch, wolkig wirkenden Bereichen gegenüber, die einem Hintergrund gleich weg zu schweben scheinen. Dadurch entsteht eine geheimnisvolle Tiefe in der die Stille zu klingen scheint.

Die Reduktion der Farben und Formen führt zu einer Konzentration in der das rhythmische Platzieren der akzentuierten Flächen eine leichte, ja heitere Verspieltheit ergibt. Es ist die Visualisierung flüchtiger Glücksmomente von vibrierender Ergriffenheit voller Gelassenheit und Kraft.

 

Die Ausstellung erfordert eine kontemplative Anschauungsweise. Erst dann erfährt der Betrachter die metaphysische Wirkung und Vielschichtigkeit von Svatons Werken.

www.danielsvaton.ch

blog.derbund.ch/berufung/index.php/33936/als-muesste-ich-mir-jedes-bild-aus-den-rippen-schneiden/